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Unterricht & Lernkultur

Struktur, Förderung und Kompetenz

Das primäre Ziel des Unterrichts ist die sprachliche und gesellschaftliche Integration der internationalen Schüler im Hinblick auf den Besuch eines deutschen Gymnasiums und dem Leben in Deutschland. Die besondere Schulvorbereitung soll eine möglichst gute Integration in das Schulwesen und das Erreichen schulischer Abschlüsse fördern und einen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung von Schülerinnen und Schülern unter bikulturellen Bedingungen leisten.

Im Rahmen der Unterrichtsorganisation entsteht eine Kooperation zwischen der JOB Service Beschäftigungsförderung Leverkusen gGmbH (JSL) und dem Internat Leverkusen. Die Lehrkräfte werden in Zusammenarbeit mit der JSL gezielt ausgewählt und sind meist ehemalige Lehrkräfte einer deutschen Schule. Beim Lehren der deutschen Sprache wird der Fokus auf fächerbezogene Inhalte gelegt. So können vor allem Fremdbegriffe, wie beispielsweise aus der Mathematik erlernt werden, um sprachliche Barrieren in den verschiedenen Fächern im Schulwesen weitesgehend zu vermeiden.

Während des Vorbereitungsjahres erlernen die Schüler die Kompetenzen, die für das Ablegen des deutschen Sprachdiploms der Kulturministerkonferenz notwendig sind, indem sie ihr Hör- und Leseverstehen sowie ihre schriftlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten verbessern.

Des Weiteren sind Ausflüge geplant, bei denen der soziale Zusammenhalt der Schüler gefördert wird und die deutsche Kultur entdeckt wird. Beispiele wären der Besuch eines Klettergartens oder einer Sightseeing-Tour. Nach dem ersten Halbjahr des Vorbereitungsprogramms soll eine deutsche Schule besucht werden, damit die Schüler erste Einblicke in deutsche Schulsystem bekommen.

Partizipation, Mitbestimmung und Mitgestaltung von Schülern sollen in der Einrichtung wichtige Bausteine des pädagogischen Alltages darstellen.

Den Schülern wird die Möglichkeiten geboten, sich einzubringen, mitzubestimmen und mit den Sorgen und Nöten, aber auch mit Vorschlägen zur Veränderung der Internatskultur, ernst genommen zu werden.

Dies wird möglich durch:

  • Eine aktive Beschäftigung mit dem akademischen und freizeitpädagogischen Programm und der Beteiligung an den verschiednen Angeboten.
  • Selbstverantwortliches Handeln
  • Toleranz gegenüber Andersdenkenden, Vermeidung der Ausgrenzung Einzelner und Einsetzen für Schwächere. Die Schüler pflegen einen vertrauensvollen, offenen, respektvollen, achtsamen und wertschätzenden Umgang untereinander.
  • Vertrauen, Offenheit, Achtsamkeit, Respekt und Wertschätzung der Schüler und Mitarbeiter
  • Die Beachtung von Privat- und Intimsphäre der anderen Jugendlichen.
  • Das Einhalten von Ordnungen und Regeln des Internats und die Usmetzung dieser in die Alltagswirklichkeit.
  • Engagement in der Schülervertretung oder anderen dafür vorgesehenen Gremien der Einrichtung.
  • Die Beteildigung der Schülerschaft in geeigneter Form an den Prozessen der Qualitätssicherung und –Entwicklung in der Einrichtung